Die Biene


Vorweg: Dies ist keine wissenschaftliche Abhandlung über Bienen. Diese finden Sie beim DIB, Wikipedia & Co.

Der Imker hält seine Bienen nicht zum Selbstzweck. Die volkswirtschaftliche Bedeutung von Bienen liegt weniger in der Honigproduktion als in der Bestäubungsleistung. Ohne Bestäubung ist auf Dauer kein Überleben von Blütenpflanzen möglich.

Etwa 20% unserer heimischen Pflanzen wie z. B. Nadelbäume und Gräser, aber auch die für unsere Ernährung wichtigen Getreidepflanzen wie Weizen, Reis und Mais werden durch den Wind bestäubt. Alleine damit ist die menschliche Ernährung aber nicht sicherzustellen. Der größte Teil unserer Obst- und Gemüsesorten ist auf Fremdbestäubung durch Tiere angewiesen, hier vor allem durch haartragende Insekten wie Honigbienen. Durch ihr Haarkleid sind diese in der Lage, Pollen (Blütenstaub) zu transportieren. Die Honigbiene ist das einzige bekannte Insekt, welches blütenstetig ist. Blütenstetigkeit bedeutet, dass die Honigbiene bei jedem Ihrer einzelnen Sammelausflüge nur eine Art Blüten anfliegt.Fliegt sie z. B. Löwenzahn an, wird auf dem restlichen Flug auch nur noch Löwenzahn angeflogen. Wird dann beim darauffolgenden Sammelflug Steinklee angeflogen, erfolgt auch die restliche Sammlung auf Steinklee usw. Dies gewährleistet eine optimale Befruchtung der einzelnen Pflanzenarten. Alle anderen Insekten unterscheiden auf den einzelnen Flügen keine Pflanzenarten. Hier ist die Befruchtung nur ein Zufallstreffer.

In den meisten Regionen Mitteleuropas währt die Trachtzeit, während der die Bienen nennenswerte Mengen Nektar zur Honigproduktion eintragen, etwa von Mitte April bis Ende Juli. In wärmeren Ländern sind andere Zeitspannen gültig und andere Honigbienenarten als bei uns heimisch.

Die Honigbiene ist auf diesem Planeten das einzige haartragende Insekt, welches als Staat mit etwa 5.000 bis 10.000 Bienen überwintert. Bis zur Blütezeit wächst das Volk auf 40.000 bis 60.000 Bienen an. Bei anderen haartragenden Insekten, insbes. bei Wildbienen einschl. Hummeln, überwintern nur begattete Königinnen. Einige, z. B. Hummeln, beginnen ab Ende März Staaten aufzubauen. Die Anzahl der Tiere liegt in der Regel dann bei 250 bis 500 Individuen.

Ohne die Bestäubung durch Honigbienen würde ein großer Teil unserer Tierwelt verhungern und auch die Überlebenschance des Menschen würde sich drastisch verringern.
Damit käme der Spruch, den man Albert Einstein zuschreibt (ob er dies gesagt hat, ist leider nicht belegt), zum tragen: 
Verschwindet die Biene von der Erde, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zum Leben”
Diese Aussage ist zwar nicht wissenschaftlich untermauert, trifft jedoch den Kern.

Die Biene
Die BieneBiene (Nahaufnahme)
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