Lehrbienenstand und Streuobstwiese


Der Lehrbienenstand Waldesruh liegt seit 1957 am heutigen Waldlehrpfad (ehemalige Straßenbahntrasse Hagen - Voerde - Oberbauer - Breckerfeld). Die Zufahrt zum Lehrbienenstand erfolgt über Feldstraße und Rollmannstraße; nahe dem Abzweig Altenhöfinghoff parken. Von dort "oberen" Fußweg Richtung Breckerfeld nehmen; der Lehrbienenstand liegt nach etwa 500m auf der linken Seite

Link zu Anfahrt (Eingabe Navi und Google Maps)

Der Lehrbienenstand dient in der warmen Jahreszeit als Treffpunkt der Vereinsmitglieder und zur Information interessierter Bürger über die Imkerei.

Bei den monatlichen Treffen, immer am ersten Dienstag des Monats ab 19.00 Uhr, sind Gäste jederzeit willkommen. Hier wird u. a. über die Erkennung und Behandlung von Bienenkrankheiten informiert, wie z. B. die Varroamilbe als Parasit oder die amerikanische Faulbrut als Bienenseuche, deren Auftreten u. a. die Einrichtung von Sperrbezirken zur Folge haben kann. Ebenfalls thematisiert werden die Einflüsse von intensivierter Landwirtschaft und Pestizideinsatz auf Bienen, Honig und Umwelt. Die Arbeiten am Bienenstand im Jahreslauf sowie die Verarbeitung von Honig werden diskutiert. Bei Interesse finden wechselseitig Standschauen mit benachbarten Vereinen statt.

Einmal im Jahr findet ein Tag der offenen Tür statt. Dieser wird in der regionalen Medien bekannt gegeben. Außerdem werden hier nach Vereinbarung Gruppen wie Schulklassen und Vereine über das Leben und Schaffen der Bienen und deren Wichtigkeit für unsere Umwelt und für unser Überleben informiert. 

Geplant sind Kurse einschl. Anfängerschulungen für Imker und solche, die es werden wollen. 

Direkt am Lehrbienenstand befindet sich die etwa 9.000 qm große Streuobstwiese mit einem Bestand von Apfelbaum-Hochstämmen alter Sorten. Mitten in der Obstwiese betreiben wir eine Königinnenvermehrung und Ablegerstation.

Die Gestattung einer Streuobstwiese wurde unserem Verein im Jahr 2003 von der Stadt Ennepetal erteilt. In Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ennepetal und der Stabsstelle für Umweltschutz bei der Stadt Ennepetal wird die Streuobstwiese seitdem von uns betreut.

Vorrangiges Ziel ist der Erhalt der alten Apfelsorten. Die Streuobstwiese dient als Nektarquelle und “Reservat” für Vögel, Käfer, Bienen und viele andere Insektenarten. In Planung befindet sich die Errichtung einer Wildhecke. Zudem ist geplant, Teilbereiche des Geländes in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Ennepetal durch neue Bepflanzungen und evtl. Einsaat ökologisch aufzuwerten.

Bei all dem Aufwand der Pflege möchten wir nicht, dass die Äpfel an den Bäumen verfaulen. Deshalb wird die Streuobstwiese bei ausreichender Menge von Äpfeln an zwei oder drei Wochenenden für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt zur Apfelernte für den eigenen Bedarf geöffnet. Die Termine zur Apfelernte entnehmen Sie bitte unserer Webseite und der örtlichen Presse.